Hausmesse 2026

Einladung zur Hausmesse 2026

Datum

04. September 2026
10-18 Uhr

Ort

Gutshaus Bandelstorf
(bei Rostock)

Gut zu wissen

  • kostenlos
  • Bewilligt von der OPK: 8 Punkte in Kategorie A

Nach dem großen Erfolg der Hausmesse 2024 freuen wir uns, Sie am 4. September 2026 wieder persönlich begrüßen zu dürfen.

Die jüngsten Honorarkürzungen stellen viele Praxen vor Herausforderungen. Doch es gibt Wege, die Versorgung Ihrer Patient:innen weiter zu verbessern – und gleichzeitig Ihre Praxis zukunftsfähig zu gestalten. Auf unserer Hausmesse stellen wir Ihnen alternative Abrechnungsmodelle vor, die über die klassische ambulante Versorgung hinausgehen. Ob BG- oder Fonds-Patient:innen: Diese Optionen bieten nicht nur mehr Flexibilität, sondern ermöglichen es Ihnen auch, Ihre Behandlungsangebote bedarfsgerecht auszubauen. Darüber hinaus stellen wir Ihnen wieder moderne digitale Möglichkeiten vor, die Ihren Praxisalltag spürbar erleichtern können. Wir freuen uns, Ihnen diese neuen Möglichkeiten aufzuzeigen – für eine stabile Praxis und eine bestmögliche Patientenversorgung.

Neben den Vorträgen und Ausstellerständen wird es auch dieses Jahr spannende Workshops zur persönlichen Weiterbildung geben. Wie bereits 2024 wurde die Hausmesse wieder als Fortbildungsveranstaltung von der OPK mit 8 Punkten in der Kategorie A eingestuft.

Unsere Aussteller

Programm

UhrzeitTitelReferent/-inInhalte
10:00EröffnungChristoph Hoenicke – Geschäftsführer Hoenicke Systembetreuung GmbH
10:15Impulsvortrag: ADHS bei ErwachsenenHarald Hielscher ist als Facharzt für psychosomatische Medizin niedergelassen und leitet am Nordrand Berlins eine ADHS-Schwerpunktpraxis, in der er derzeit ca. 170 ADHS-Pat. betreutADHS bei Erwachsenen unterliegt auch heute noch vielen Vorurteilen, sogar bei den Mitarbeitern unseres Gesundheitswesens. Das reicht von „bei Erwachsenen gibt es ADHS doch gar nicht“ bis „Sie sitzen da so ruhig, Sie können kein ADHS haben“. Ein Grund dafür ist, dass diese Störung bei Erwachsenen anders auftritt als bei Kindern und insgesamt die Ausprägung der Symptome in Art und Stärke individuell sehr unterschiedlich erscheint.
So kommt es, dass viele Menschen mit ADHS unerkannt und unbehandelt unter ihrer Symptomatik von Unruhe, Versagensangst, sozialer Inkompetenz oder Prokastrination leiden. Angesichts der Tatsache, dass ein großer Prozentsatz aller Menschen mit Depressionen, Angsterkrankungen, Suchtkrankheiten oder Essstörungen an ADHS leiden, ist es offensichtlich an der Zeit, in dieser Situation die Verantwortung zu übernehmen und sich der Diagnostik und Therapie dieser Störung vermehrt zuzuwenden.
In einem Impuls-Referat werden die Eckpunkte: Prävalenz, Transition, Genderunterschiede, Komorbiditäten, Diagnostik und Therapie beleuchtet werden. Es wird ein vertiefender Workshop angeboten.
10:45Spezialisierte ambulante Palliativversorgung (SAPV)Christina Henneske, Palliativambulanz Stralsund-Rügen GbR
11:15Das LAGuS als Leistungsträger für Opfer von Gewalt und staatlichem Unrecht (SGB XIV)Anne Streubel, Abteilungsleiterin Soziales im Landesamt für Gesundheit und Soziales, Vertreterin für M-V in der Bundesarbeitsgemeinschaft der Inklusionsämter und Hilfen der Sozialen Entschädigung (BIH e.V.)Das LAGuS ist Vollzugsbehörde für das Soziale Entschädigungsrecht, das im SGB XIV seit 2024 neu geregelt ist. Es bietet vielfältige Versorgungsleistungen für Opfer von Gewalt und staatlichem Unrecht, von Schnellen Hilfen in Traumaambulanzen bis monatlichen Entschädigungszahlungen sowie individuelle Leistungen der Krankenbehandlung und Teilhabe. Die psychotherapeutische Betreuung ist ein wesentlicher Baustein der Betroffenenversorgung. Die Kenntnis über unsere Leistungen und Möglichkeiten ist insbesondere im Großschadensereignis von Bedeutung. Daher freuen wir uns über die Gelegenheit, uns bei Ihnen vorstellen zu dürfen.
11:30Rechtsgrundlagen der Arbeit im Sozialpsychiatrischen DienstSozialpsychiatrischer Dienst
11:45Die besondere Versorgungslage von Kriminalitätsopfern – im Gespräch mit dem WEISSEN RINGFlorian Wedell, Psychologe (M.Sc.), ist seit 2021 Fachreferent für gesundheitsbezogene Fragestellungen beim WEISSEN RING. Zu seinen Aufgaben gehören u.a. die fachliche Prüfung und Einschätzung von Therapieleistungen bei der materiellen Opferhilfen sowie die fachbezogene Zuarbeit für die Vorstandsgremien und die Geschäftsführung des WEISSEN RINGS. Er betreut zudem den siebenköpfigen Fachbeirat „Medizin/Psychologie“ und vertritt den WEISSEN RING in fachspezifischen Gremien, Verbänden und Arbeitsgruppen.Wer Opfer einer Straftat wird, befindet sich nicht nur emotional, sondern auch bürokratisch in einem Ausnahmezustand. Betroffene müssen sich mit sehr komplexen Rechts- und Versorgungsfragen auseinandersetzen. Vielen fällt es schwer, Orientierung in der unübersichtlichen Hilfsstruktur zu finden.

Der WEISSE RING ist Deutschlands größte und älteste Opferschutzorganisation. Seit 50 Jahren steht der Verein an der Seite von Kriminalitätsopfern und setzt sich als unabhängige Institution auch gesellschaftlich und politisch für deren Interessen ein. Im Vordergrund steht jedoch die ehrenamtliche Opferhilfe, mit dem der WEISSE RING den Menschen, die sich an ihn wenden, als Lotse im System Orientierung und Unterstützung in einer herausfordernden Lebenssituation bietet. In dem Gespräch werden die besonderen Herausforderungen beleuchtet.
12:15Das Psychotherapeutenverfahren der DGUV – Möglichkeiten und Chancen für Psychotherapeutinnen/PsychotherapeutenMarkus Kluge, Landesverband Nordost, DGUV war von 1992 – 2012 bei zwei Trägern der gesetzlichen Unfallversicherung in unterschiedlichen Bereichen tätig. Seit 2012 ist er Referent bei der DGUV Landesverband Nordost und zuständig für die Themenbereiche Psychotherapeutenverfahren, Durchgangsarztverfahren, Stationäre Heilverfahren (DAV | VAV | SAV) und Rehabilitationsverfahren (EAP | BGSW | ABMR | ITT).Das Psychotherapeutenverfahren der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) dient der zügigen psychologisch-therapeutischen Intervention nach Arbeitsunfällen oder Berufskrankheiten. Damit soll einer Entstehung und Chronifizierung von psychischen Gesundheitsschäden frühzeitig entgegengewirkt und die Arbeitsfähigkeit hergestellt werden. Der Ablauf des Psychotherapeutenverfahrens, sowie die erforderlichen fachlichen Befähigungen für eine Beteiligung werden erläutert.
PAUSE
13:00Mehr Vernetzung, mehr Verantwortung – Die Zukunft der digitalen
Praxis
Sebastian Bürkel leitet die IT-Abteilung derKassenärztlichen Vereinigung Mecklenburg-Vorpommern. Er verfügt über langjährige
Erfahrung in der Umsetzung digitaler Anforderungen im Gesundheitswesen
und verantwortet die Weiterentwicklung der IT-Infrastruktur sowie
zentraler digitaler Services.
Digitalisierung, neue gesetzliche Vorgaben und steigende Anforderungen
an IT-Sicherheit verändern die ambulante Versorgung nachhaltig. Praxen
arbeiten zunehmend vernetzt und werden stärker in digitale
Versorgungsprozesse eingebunden. Der Vortrag beleuchtet aktuelle
Entwicklungen, ordnet technische und gesundheitspolitische Trends ein
und zeigt auf, welche Herausforderungen und Gestaltungsmöglichkeiten
sich für Praxen in den kommenden Jahren ergeben.
13:30Papierlos arbeiten mit mediDOK – einfach, digital und medienbruchfreiRainer Svojanovsky – Geschäftsführer mediDOK GmbHPatientenformulare digital ausfüllen, elektronisch unterschreiben und direkt archivieren: mediDOK schafft moderne Praxisprozesse ohne Papier. Digitale Formulare und Dokumentationen reduzieren Verwaltungsaufwand, optimieren Arbeitsabläufe und sorgen für einen durchgängigen, medienbruchfreien Workflow – von der Patientenaufnahme bis zur sicheren Archivierung.
14:00gesund.de – Digitale Vernetzung im GesundheitswesenMonique Kowitz, Hoenicke Systembetreuung GmbHDie Plattform gesund.de verbindet als zentrale digitale Gesundheitslösung in Deutschland Patient:innen, Apotheken, Arztpraxen und weitere Leistungserbringer miteinander. Ziel ist es, Versorgungsprozesse zu vereinfachen und die Kommunikation zwischen den Beteiligten des Gesundheitswesens effizienter zu gestalten. Über eine App können E-Rezepte eingelöst, Medikamente vorbestellt, Informationen ausgetauscht und lokale Gesundheitsdienstleister gefunden werden. Für ärztliche und psychotherapeutische Praxen eröffnet gesund.de neue Möglichkeiten der digitalen Anbindung an die wohnortnahe Versorgung, etwa durch die direkte Vernetzung mit Apotheken und die vereinfachte Rezept- und Informationsweitergabe. Gleichzeitig stellt die Plattform hohe Anforderungen an Datenschutz, Interoperabilität und die Integration in bestehende Praxisabläufe. Der Vortrag beleuchtet Potenziale, praktische Anwendungsszenarien sowie Herausforderungen der digitalen Transformation im Praxisalltag.
14:30Digitale Praxis – Einblicke in den Praxisalltag des MVZ Dr. KapsDr. rer. med. Dipl.-Psych. Alexander Kaps – Geschäftsführer MVZ Dr. Kaps GmbHDer Vortrag zeigt am Beispiel des MVZ Dr. Kaps, wie eine moderne, weitgehend papierlose psychotherapeutische Praxis organisiert werden kann. Vorgestellt werden unter anderem die digitale Dokumentation, die digitale Anamneseerhebung, der Einsatz von KI in der Psychotherapie sowie konkrete digitale Arbeitsabläufe im Praxisalltag. Außerdem wird gezeigt, wie VR-Brillen für Expositionsübungen eingesetzt werden können. Dabei stehen praktische Erfahrungen, Chancen, Grenzen und typische Herausforderungen der digitalen Praxis im Mittelpunkt.
15:30Damit die Therapie läuft – Praxissoftware für den psychotherapeutischen AlltagThorsten Prang, Leitung Vertrieb Medatixx GmbH & Co. KGEine leistungsfähige Praxissoftware bildet die Grundlage für effiziente Abläufe im psychotherapeutischen Praxisalltag. In unserem Vortrag stellen wir die medatixx GmbH & Co. KG sowie unser Portfolio für psychotherapeutische Praxen vor und zeigen, wie moderne Softwarelösungen und digitale Vernetzung den Praxisalltag unterstützen können. Freuen Sie sich auf einen kompakten Überblick und wertvolle Einblicke in aktuelle Entwicklungen.
16:00VIA Health – KI-gestützte Dokumentation in der psychotherapeutischen PraxisManuel Gremblewski ist Co-Founder von VIA HealthTechVIA Health ist eine KI-gestützte Softwarelösung, die speziell für den Einsatz in psychotherapeutischen und ärztlichen Praxen entwickelt wurde. Die Plattform unterstützt Behandler:innen bei der automatisierten Erstellung von Sitzungsnotizen, Verlaufsdokumentationen und Berichten auf Basis von Gesprächsinhalten und strukturierten Eingaben. Ziel ist es, den administrativen Aufwand deutlich zu reduzieren und damit mehr Zeit für die direkte Patient:innenversorgung zu schaffen.
16:30Privatabrechnung für Psychotherapeut*innen, kurze Vorstellung der PVSChristoph Hoenicke – Geschäftsführer Hoenicke Systembetreuung GmbH
UhrzeitOrtTitelBeschreibungReferent*in
10:30-12:00MVZ KapsPsychosoziale Versorgung nach sexualisierter Gewalterfahrung – Beratungsarbeit an der Schnittstelle zur ambulanten PsychotherapiePsychosoziale Versorgung von Menschen nach sexualisierter Gewalterfahrung ist vielfältig und stellt hohe Anforderungen an alle beteiligten Professionen. Doch welche Aufgaben übernimmt eigentlich eine spezialisierte Fachberatungsstelle? Wo liegen Gemeinsamkeiten und Unterschiede zur ambulanten Psychotherapie? Und wie kann eine gute Zusammenarbeit gelingen, damit Betroffene angemessene Unterstützung erhalten?
Der Workshop lädt dazu ein, die eigene Praxis zu reflektieren, die Rolle der Fachberatungsstelle im Gewalthilfenetz kennenzulernen und anhand konkreter Einblicke in die Beratungsarbeit Chancen, Herausforderungen und Schnittstellen der Kooperation zu diskutieren. Ziel ist ein gemeinsamer Blick auf die Bedingungen gelingender Zusammenarbeit im Interesse einer guten Versorgung von sexualisierter Gewalt betroffener Menschen.
Birgit Kähler, Dipl. Sozialpädagogin, Traumafachberaterin, seit 2022 in der Fachberatungsstelle als Beraterin für betroffene Erwachsene tätig, davor langjährige Mitarbeiterin des Frauenhauses Rostock;
Petra Antoniewski, Dipl. Sozialpädagogin, Sozialtherapeutin Sucht, Traumafachberaterin, seit 2009 in der Fachberatungsstelle als Beraterin für betroffene Erwachsene tätig, davor langjährige Tätigkeit in der stationären und ambulanten Rehabilitation Sucht; Fachberatungsstelle gegen sexualisierte GewaltStark Machen e.V.
10:30-12:00MVZ KapsDissoziative Störungen: Möglichkeiten der BehandlungSabine Krenge, Leitende Psychologin, AHG Klinik Waren
11:00-12:30ZeltADHS bei ErwachsenenADHS bei Erwachsenen unterliegt auch heute noch vielen Vorurteilen, sogar bei den Mitarbeitern unseres Gesundheitswesens. Das reicht von „bei Erwachsenen gibt es ADHS doch gar nicht“ bis „Sie sitzen da so ruhig, Sie können kein ADHS haben“. Ein Grund dafür ist, dass diese Störung bei Erwachsenen anders auftritt als bei Kindern und insgesamt die Ausprägung der Symptome in Art und Stärke individuell sehr unterschiedlich erscheint.
So kommt es, dass viele Menschen mit ADHS unerkannt und unbehandelt unter ihrer Symptomatik von Unruhe, Versagensangst, sozialer Inkompetenz oder Prokastrination leiden. Angesichts der Tatsache, dass ein großer Prozentsatz aller Menschen mit Depressionen, Angsterkrankungen, Suchtkrankheiten oder Essstörungen an ADHS leiden, ist es offensichtlich an der Zeit, in dieser Situation die Verantwortung zu übernehmen und sich der Diagnostik und Therapie dieser Störung vermehrt zuzuwenden.

Im Workshop geht es um die Themen Ursachenforschung, S3-Leitlinien, Testverfahren, kategoriale vs. dimensionale Diagnosen, medikamentöse Behandlung, Therapie-Tools, DIGAs, Therapieerfolge, Kassenbedingungen u.a.m.
Harald Hielscher ist als Facharzt für psychosomatische Medizin
niedergelassen und leitet am Nordrand Berlins eine ADHS-Schwerpunktpraxis, in
der er derzeit ca. 170 ADHS-Pat. betreut
12:30-14:00MVZ KapsÜbergänge und Blockaden – therapeutische AnsätzeDipl. Psych. Philipp Saum arbeitet als tiefenpsychologisch-fundierter Psychotherapeut in eigener Kassenpraxis in Bergen (Rügen)
12:30-14:00MVZ KapsGruppentherapieMichael Mürbeth, Fachliche Leitung Gruppenambulanz MAPP Institut
13:00-14:00ZeltKI in der PsychotherapieKünstliche Intelligenz (KI) gewinnt in der Psychotherapie zunehmend an Bedeutung und eröffnet neue Möglichkeiten, die therapeutische Arbeit zu unterstützen. In diesem Workshop erhalten Sie einen praxisnahen Überblick über KI in der Psychotherapie.

Thematisiert werden u.a.:
Historie und Grundlagen von KI sowie die Relevanz zum Einsatz in der Psychotherapie
Anwendungsfelder in der Praxis inkl. Vorstellung konkreter Praxisbeispiele, Chancen und Potenziale für die therapeutische Praxis und Forschung, Ethische Fragestellungen, (Datenschutz-)Risiken und Grenzen
Manuel Gremblewski ist Co-Founder von VIA HealthTech, einem Berliner Startup, das KI-gestützte Software für Psychotherapeut:innen entwickelt, um den Praxisalltag zu erleichtern. Mit seiner Erfahrung in digitalen Gesundheitslösungen gibt er Einblicke, wie moderne Technologien therapeutische Arbeit unterstützen können, und beleuchtet Chancen, Herausforderungen und ethische Aspekte im Zusammenspiel von Psychotherapie und Künstlicher Intelligenz.
14:30-16:00MVZ KapsCybermobbing: Handy, Handy in der Hand, wer ist der Gewalttätigste im Cyberland?In dem Workshop werden wir uns mit Mobbing im digitalen Raum beschäftigen, insbesondere um Merkmale des Erkennens von Cybermobbing (z.B. Hate Speech). Es werden theoretische Impulse mit praktischen – durchzuführenden – Übungen verknüpft. Die deutlichen Gefahren sowie eigene blinde Flecken dürfen aufgedeckt und dementsprechend entlarvt werden, um im beraterischen Kontext professionell zu agieren. Eigene Unsicherheiten werden abgebaut und in einen ersten Kompetenzrahmen eingebettet. Präventive Methoden sowie selbsterfahrene Einheiten runden den Workshop letztlich ab.

Was lernen die Teilnehmenden?

• Sensibilisierung: Cybermobbing und angrenzende Formen digitaler Gewalt

• Überprüfung: Die eigene Haltung und Einstellung reflektieren

• Handlungsfähigkeit: Kompetentes Handeln in Krisensituationen
Robin Jachmann arbeitet in der Kinder- und Jugendhilfe bei CHAMÄLEON social group. Hier ist er mit der Suchttherapie im stationären Setting, der Teamleitung der Prävention und Leitung der CHAMÄLEON Akademie beauftragt. Durch jahrelange Leitungserfahrungen in unterschiedlichen Arbeitskontexten (Behinderten-, Sucht- und Kinder- und Jugendhilfe) widmet er sich insbesondere den Schwerpunkten »Phänomen des Systemsprengens« sowie der »Adoleszenz«.
14:30-16:00ZeltVerstehst Du wirklich, was ich es meine …!?
Bindungs- und Interaktionserfahrungen als Grundlage der Affektregulation
Kinder fordern uns oft mit schwierigem Agieren heraus. Und auch bei Menschen mit s. g. „Früh- oder strukturellen Störungen“ sind die reflexiv-sprachlichen und regulativen Fähigkeiten oft eingeschränkt. Dies lässt sich mit der neurozeptiven Aktivierung des Bindungssystems und noch mangelnd ausgeprägten Mentalisierungsfähigkeiten erklären. Unsere Fähigkeit zu Mentalisieren ist dabei der Schlüssel zu einer gelingenden Interaktion, die die Basis für die Affektregulation darstellt.

Im Workshop wollen wir die Mikroprozesse früher Resonanz- und De-Resonanzerfahrungen diskutieren, wie sich affektives Verhalten, unbewusste mimische Interaktion und Tonalität der Bezugspersonen auf die Affektentwicklung und Affektregulation beim Kind auswirken und die innere Struktur maßgeblich mitbedingen.

Im Workshop können wir mit Hilfe von Videomaterial interaktive Feinabstimmung erarbeiten und/oder mögliche Interventionen interaktiv üben.
Carmen Eger arbeitet als tiefenpsychologisch-fundierte Psychotherapeutin in eigener Kassenpraxis in Templin/Brandenburg mit Säuglingen, Kindern, Jugendlichen und Jungen Erwachsenen. Sie ist Supervisorin an der Berliner Akademie für Psychotherapie/Psychologischen Hochschule Berlin und Dozentin. An der International Psychoanalytic University Berlin war sie als Lehrbeauftragte und in Forschungsprojekten tätig.

Ort & Anreise

Gutshaus Bandelstorf
Gutshof Bandelstorf 1
18196 Bandelstorf 

Wir freuen uns, wenn Sie der Umwelt zuliebe mit dem Zug anreisen oder Fahrgemeinschaften bilden.

Häufige Fragen

Wir haben die Hausmesse auch in diesem Jahr als Fortbildungsveranstaltung bei der OPK eingereicht. Wenn Sie uns Ihre OPK-Nummer mitteilen, können wir diese direkt an die OPK weiterleiten und Sie erhalten Ihre Fortbildungspunkte automatisch. Zugehörige anderer Kammern senden bitte das Teilnahmezertifikat, das Sie im Anschluss der Veranstaltung von uns erhalten direkt an Ihre Kammer, um die Punkte zu bekommen. 

Für unsere Workshops steht nur eine begrenzte Anzahl an Plätzen zur Verfügung.
Bitte geben Sie bei der Anmeldung einen Erst- und einen Zweitwunsch an.
So können wir die verfügbaren Plätze bestmöglich verteilen.
Pro Person/Praxis wird ein Workshop zugeteilt.
Je nach Nachfrage kann es jedoch vorkommen, dass wir Ihnen keinen Platz anbieten können.
Selbstverständlich informieren wir Sie im Anschluss über Ihre Zuteilung.

Die Vorträge werden per Livestream übertragen. Die Veranstaltung wird zudem von einer Fotografin begleitet. (Wenn Sie nicht auf den Aufnahmen erscheinen möchten, sprechen Sie die Fotografin bitte vor Ort freundlich an.) 

Anmeldung

Bitte melden Sie sich ausschließlich über unsere Website an. So erleichtern Sie unseren Kolleginnen die Arbeit.

    Workshop-Auswahl

    Wir vergeben pro Person/Praxis max. einen Workshop-Platz, abhängig von der Verfügbarkeit. Aufgrund der begrenzten Kapazitäten kann es vorkommen, dass wir Ihnen keinen Platz anbieten können. Sie erhalten in jedem Fall eine Rückmeldung zu Ihrer Anmeldung. Geben Sie uns dafür ein wenig Zeit.

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