IT-Sicherheit nach §75b – Die 5 häufigsten Antworten

Da es immer wieder Nachfragen und Rückmeldungen zum Thema IT-Sicherheit in der Praxis gibt, stellt Herr Hoenicke heute die 5 häufigsten Fragen und Antworten vor. Sollten auch Sie unsicher in Bezug auf die IT-Sicherheitsrichtlinie und Ihre Umsetzung sein, melden Sie sich gern bei uns oder lesen hier mehr über unser Angebot.


 

IT-Sicherheit nach 75 b, muss ich das machen?

JA, denn Sie als Praxisinhaber/-in haben die Pflicht die Daten Ihrer Patient-/innen und Ihrer Praxis nach den Empfehlungen der KBV zu schützen. Sollten sie das nicht alleine schaffen, können sie sich fachliche Hilfe holen. Wir haben unser Angebot nach den Vorgaben der KBV-Sicherheitsrichtlinie gestaltet.

Ich bin so eine kleine Praxis, kein Hacker interessiert sich für mich….

Das ist so nicht richtig, es gibt nachweislich kaum „gezielte Angriffe“ – die meisten Vorfälle sind Zufallsprodukte!

Ein einfaches Beispiel: Es gibt eine Sicherheitslücke in Windows/MAC. Ein Hacker (Angreifer) ruft jetzt ins Internet und fragt diese Sicherheitslücke ab. Jeder Rechner der diese hat, meldet sich und ruft „hier“. Ob dieser Rechner jetzt zu einer psychotherapeutischen Praxis, einer Firma oder ein Rechner der KBV ist, weiß der Angreifer zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht. Das heißt, jeder der sich nicht um seine IT-Sicherheit kümmert, ist gefährdet – egal welche Größe oder Position dieser hat.

Was passiert, wenn ich mich nicht daran halte?

Erst einmal gar nichts. Sollte in Ihrer Praxis aber ein Sicherheitsvorfall passieren, müssen sie diesen gemäß DSGVO Ihrem Datenschutzbeauftragten, der zuständigen KV und Ihren Patient/-innen melden.  Gemäß DSGVO kann es zu einer Geldstrafe (4 % vom Jahresumsatz) kommen. Von Seiten der KV zu einer Strafe, weil sie sich nicht an die IT-Sicherheit gehalten haben und von Seiten der Patient/-innen erwartet Sie womöglich eine Anzeige laut SGB und damit ggfs. ein Schadensersatz. Ganz zu schweigen natürlich von der unangenehmen Presse und Aufmerksamkeit für Ihre Praxis.Daher plädiere ich dafür, sich frühzeitig zu kümmern oder sich Expert/-innen mit ins Boot zu holen.

Bekomme ich das gefördert?

Die IT-Sicherheit gilt für Ihre Praxis und zum Schutz Ihrer Patient/-innen. Sie sollen/können diese alleine umsetzen. Daher gibt es von der KBV aktuell keine Förderung für die Umsetzung.

Die IT-Sicherheit zählt nur für Ärzte, als Psychotherapeut bin ich viel zu klein dafür.

Der SGB §75B, gilt für alle KV-zugelassenen Praxen, also auch für die Psychotherapeut/-innen unter Ihnen. In größeren Arztpraxen ist der Aufwand zwar höher, die Grundlagen der IT-Sicherheit müssen aber in jeder Praxis umgesetzt werden.

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psyx-Wechsel: So einfach geht’s – Erfahrungen, Ablauf und Vorteile

Die Digitalisierung schreitet voran, Honorarkürzungen stellen Praxen vor neue Herausforderungen – und ein Wechsel des Praxisverwaltungssystems kann hier die Chance auf Veränderung und Kosteneinsparungen bieten. Doch wie läuft ein solcher Wechsel ab? Was berichten Kund:innen nach über einem Jahr mit psyx? Und welche Vorteile bietet das System konkret? In diesem Artikel geben wir Ihnen praktische Einblicke in den Wechselprozess, die Datenübernahme und die Kosten – damit Sie eine fundierte Entscheidung treffen können. 1. Warum zu psyx wechseln? Erfahrungen aus der Praxis Viele Praxen zögern vor einem Systemwechsel – verständlich, denn Umstellungen bedeuten zunächst Aufwand. Doch die Erfahrungen unserer Kund:innen zeigen: Es lohnt sich. Nach dem ersten Quartal berichten viele von: „Am Anfang war die Umgewöhnung eine Herausforderung – aber heute

Wechsel zu medatixx psyx – Referenz Frau Koch

Frau Koch, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin, Praxisinhaberin in Berlin, hat mit ihrem Team den Wechsel zu medatixx psyx gewagt. Im Gespräch erzählt sie, wie die neue Praxissoftware ihren Arbeitsalltag verändert hat – und warum sie den Schritt heute wieder so machen würde. „Der Wechsel war einfacher als gedacht – und die Unterstützung durch Hoenicke hat uns jeden Schritt erklärt. Heute würde ich keine Sekunde zögern, es wieder zu tun.“

Wechsel zu medatixx psyx – Referenz Frau Schwarz

Frau Dr. Gudrun Schwarz, Psychologische Psychotherapeutin, Praxisinhaberin in Greifswald, ist zu medatixx psyx gewechselt und erzählt, wie die neue Praxissoftware ihren Arbeitsalltag verändert hat.
„Der Wechsel war eine klare Sache: weg von den täglichen Ärgerlichkeiten, hin zu einem System, das mich wirklich unterstützt.“ Besonders überzeugt hat sie die klare, moderne Oberfläche von psyx, die ihr Sicherheit und Intuitivität gibt:
„Ich traue mich jetzt, Dinge auszuprobieren – ohne Angst, dass etwas schiefgeht.“

Mobile Kartenlesegeräte: Flexibilität und Sicherheit für Ihre Praxis

In einer Zeit, in der die Digitalisierung im Gesundheitswesen rasant voranschreitet, ist die Verfügbarkeit von Patientendaten zu jeder Zeit und an jedem Ort entscheidend. Doch was tun, wenn die Internetverbindung ausfällt oder die Telematikinfrastruktur (TI) nicht verfügbar ist? Hier kommen mobile Kartenlesegeräte ins Spiel – eine flexible und sichere Lösung für Ihre Praxis. Warum mobile Kartenlesegeräte? Mit der zunehmenden Verbreitung des TI-Gateways als zentrale Lösung entfällt zwar der klassische Konnektor in der Praxis. Allerdings bedeutet dies auch: Bei einem Ausfall der Internetverbindung oder der TI-Verbindung können keine Versichertenkarten gelesen werden. Zwar bietet der Gesetzgeber Alternativen wie den Überweisungsschein oder den (elektronischen) Versichertennachweis – doch wer auf Nummer sicher gehen möchte, setzt auf mobile Kartenlesegeräte. Vorteile auf einen Blick: Einschränkungen: Geräte

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