Hoenicke Infopost 4/25 – Neue IT-Sicherheitsrichtlinie der KBV (§390)


FÜR DIE PRAXIS


 

Liebe Kund*innen und Leser*innen,

wie bereits im letzten Jahr angekündigt, hat die KBV die komplette Sicherheitsrichtlinie für Psychotherapeut*innen und Ärzt*innen umgestellt und angepasst. Diese Sicherheitsrichtlinie (§390 SGB) schützt Sie mit konkreten Umsetzungsvorgaben vor Cyberkriminalität und im Fall eines erfolgreichen Angriffs vor der Anschuldigung, „grob fahrlässig“ gehandelt zu haben.

Wichtigste Bestandteile der neuen Sicherheitsrichtlinie

  • Firewall: Schutz für Ihre Praxis.
  • Virusscanner: Schutz für Ihre Rechner, auch außerhalb der Praxis.
  • Regelmäßige Updates: IT-Sicherheit ist keine einmalige Sache.
  • EOL (End of Life) beachten: Software hat ein Lebensende, z.B. Windows 10 im Oktober diesen Jahres.
  • Weitere Anlagen: Fünf zusätzliche Anlagen in der KBV-Richtlinie.

Alle Info zur neuen IT-Sicherheitsrichtlinie finden sie hier:

Praxisnachrichten KBV vom 03.04.2025 zur IT-Sicherheitsrichtlinie
Richtlinie zur Datensicherheit der Praxis-IT erklärt von der KBV
KBV Hub mit Praxishinweisen

Bundespolizei wird Teil der Telematik

Bundespolizist*innen erhalten die elektronische Gesundheitskarte. Damit ist die Behörde der erste sonstige Kostenträger, der diese Umstellung vornimmt und seinen Versicherten die Nutzung von Anwendungen der Telematikinfrastruktur schrittweise ermöglicht.

Praxisnachrichten KBV vom 27.03.2025

NEU: Qualitätszirkel „Digitale Praxis“

Unsere Online-Schulungen wurden von der OPK unter der Gruppen-Leitung von Dr. Alexander Kaps (MVZ Kaps) langfristig als Qualitätszirkel anerkannt und mit 5 Fortbildungspunkten bewertet. Der nächste Qualitätszirkel findet am 23. April 2025 zum Thema Gruppentherapie statt. 
Melden Sie sich für den Qualitätszirkel „Digitale Praxis“ an

FAQ: PVS erklärt

Diesen Monat erklären wir in unseren FAQ die Gruppentherapie in medatixx.psyx. Wenn Sie eine Langfassung dazu wünschen, kommen Sie in den Qualitätszirkel „Digitale Praxis“ am 23.04.2025 um 17 Uhr. Viele weitere Erklärungen zu medatixx psyx und Hasomed Elefant finden Sie auf unserer FAQ-Seite. Schauen Sie mal rein.

 
 

AUS DER PRAXIS


 

IT-Sicherheit von der Hoenicke Systembetreuung

Das Wichtigste vorab: Alle unsere IT-Sicherheitskund*innen wurden bereits im September 2024 auf die Neuerungen umgestellt. Sie brauchen sich also um nichts mehr zu kümmern. Alle anderen dürfen gern weiterlesen. 🙂

Ihr zertifizierter Dienstleister

Wir sind seit 5 Jahren von der KBV zertifiziert*, diese Sicherheitsrichtlinie umzusetzen. In unserem Konzept folgen wir zu 100 % allen Vorgaben der KBV und sorgen in unseren Audits immer wieder für eine Kontrolle und Auffrischung dieser Maßnahmen. (Zu unserem Angebot)

So funktioniert die IT-Sicherheit by Hoenicke Systembetreuung

  1. Telefonische Beratung: Wir gehen alle Praxisgegebenheiten durch und entscheiden, wie die Installation abläuft – vor Ort oder per Fernwartung.
  2. Vorkonfigurierte Firewall: Sie erhalten eine fertig für Ihre Praxis vorkonfigurierte Firewall mit Netztrennung und allen Einstellungen für Ihren Konnektor.
  3. Einstellungen nach KBV-Richtlinie: Wir stellen sicher, dass Ihr Rechner alle Vorgaben der KBV-Sicherheitsrichtlinie erfüllt, z.B. keine Daten nach außen trägt oder Cloud-Dienste nutzt.
  4. Dokumentation: Sie erhalten eine Dokumentation Ihrer Praxis inkl. Netzwerkplan und Sicherheitszertifikat.
  5. Quartalsweise Audits: Jedes Quartal werden alle Geräte auf Windows/Mac-Updates, Programm-Updates und Auffälligkeiten überprüft. Sie erhalten ein Protokoll für Ihr Qualitätsmanagement und Ihren Datenschutz-Ordner.

Unser Konzept erfüllt die IT-Sicherheitsrichtlinie der KBV zu 100%. Sollte also trotz aller Vorkehrungen ein Zwischenfall passieren, können Sie immer nachweisen, dass Sie alles getan haben, um sich zu schützen. Damit können Sie der Unterstellung der groben Fahrlässigkeit und einer damit verbundenen Strafe entgehen. (*KBV-Liste der zertifizierten Anbieter, pdf)

Erfahren Sie mehr über unser Angebot oder nehmen Sie direkt Kontakt zu uns auf. Entweder per E-Mail oder per Telefon unter 03831-309385 oder 073569-599012.

kostenloser IT-Sicherheits-Check

Wir bieten Ihnen als zertifizierter KBV-Dienstleister auch weiterhin unseren kostenlosen IT-Sicherheits-Check an, um Ihre Praxis auf mögliche Sicherheitslücken gemäß §390 zu überprüfen. So erhalten Sie eine erste Einschätzung, wo Handlungsbedarf besteht. Bestellen Sie den Check ganz einfach per E-Mail an info@edv-medizin.de – wir melden uns umgehend bei Ihnen!

Verstärkung im Westen Deutschlands

Ab dem 01.04.2025 verstärkt Matthias Mehnert die Hoenicke Systembetreuung GmbH als neuer Regionalleiter für den Bereich West. Mit seinem Standort in Erwitte wird er künftig psychotherapeutische und ärztliche Praxen in Nordrhein-Westfalen betreuen. Lesen Sie das ausführliche Interview mit Matthias Mehnert auf unserer Website. 
In den kommenden Monaten werden wir am Hauptstandort durch zusätzliche Kolleginnen und Kollegen in den Bereichen Technik und Vertrieb verstärkt, um Ihnen einen noch besseren Support bieten zu können. Einen Überblick über unser Team finden Sie auf unserer Website.

Hier finden Sie unseren Tipp des Monats, diesmal zur DiGA elona therapy Depression.


Letzte Infopost verpasst?

Lesen Sie alle Neuigkeiten für niedergelassene Psychotherapeut/-innen und Ärzt/-innen auf unserer Website, folgen Sie uns auf unseren Social Media Kanälen oder abonnieren Sie die monatliche Infopost speziell für Praxisinhaberinnen und -inhaber.

Lesen Sie hier mehr

psyx-Wechsel: So einfach geht’s – Erfahrungen, Ablauf und Vorteile

Die Digitalisierung schreitet voran, Honorarkürzungen stellen Praxen vor neue Herausforderungen – und ein Wechsel des Praxisverwaltungssystems kann hier die Chance auf Veränderung und Kosteneinsparungen bieten. Doch wie läuft ein solcher Wechsel ab? Was berichten Kund:innen nach über einem Jahr mit psyx? Und welche Vorteile bietet das System konkret? In diesem Artikel geben wir Ihnen praktische Einblicke in den Wechselprozess, die Datenübernahme und die Kosten – damit Sie eine fundierte Entscheidung treffen können. 1. Warum zu psyx wechseln? Erfahrungen aus der Praxis Viele Praxen zögern vor einem Systemwechsel – verständlich, denn Umstellungen bedeuten zunächst Aufwand. Doch die Erfahrungen unserer Kund:innen zeigen: Es lohnt sich. Nach dem ersten Quartal berichten viele von: „Am Anfang war die Umgewöhnung eine Herausforderung – aber heute

Wechsel zu medatixx psyx – Referenz Frau Koch

Frau Koch, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin, Praxisinhaberin in Berlin, hat mit ihrem Team den Wechsel zu medatixx psyx gewagt. Im Gespräch erzählt sie, wie die neue Praxissoftware ihren Arbeitsalltag verändert hat – und warum sie den Schritt heute wieder so machen würde. „Der Wechsel war einfacher als gedacht – und die Unterstützung durch Hoenicke hat uns jeden Schritt erklärt. Heute würde ich keine Sekunde zögern, es wieder zu tun.“

Wechsel zu medatixx psyx – Referenz Frau Schwarz

Frau Dr. Gudrun Schwarz, Psychologische Psychotherapeutin, Praxisinhaberin in Greifswald, ist zu medatixx psyx gewechselt und erzählt, wie die neue Praxissoftware ihren Arbeitsalltag verändert hat.
„Der Wechsel war eine klare Sache: weg von den täglichen Ärgerlichkeiten, hin zu einem System, das mich wirklich unterstützt.“ Besonders überzeugt hat sie die klare, moderne Oberfläche von psyx, die ihr Sicherheit und Intuitivität gibt:
„Ich traue mich jetzt, Dinge auszuprobieren – ohne Angst, dass etwas schiefgeht.“

Mobile Kartenlesegeräte: Flexibilität und Sicherheit für Ihre Praxis

In einer Zeit, in der die Digitalisierung im Gesundheitswesen rasant voranschreitet, ist die Verfügbarkeit von Patientendaten zu jeder Zeit und an jedem Ort entscheidend. Doch was tun, wenn die Internetverbindung ausfällt oder die Telematikinfrastruktur (TI) nicht verfügbar ist? Hier kommen mobile Kartenlesegeräte ins Spiel – eine flexible und sichere Lösung für Ihre Praxis. Warum mobile Kartenlesegeräte? Mit der zunehmenden Verbreitung des TI-Gateways als zentrale Lösung entfällt zwar der klassische Konnektor in der Praxis. Allerdings bedeutet dies auch: Bei einem Ausfall der Internetverbindung oder der TI-Verbindung können keine Versichertenkarten gelesen werden. Zwar bietet der Gesetzgeber Alternativen wie den Überweisungsschein oder den (elektronischen) Versichertennachweis – doch wer auf Nummer sicher gehen möchte, setzt auf mobile Kartenlesegeräte. Vorteile auf einen Blick: Einschränkungen: Geräte

Bevorstehende Veranstaltungen

Nach oben scrollen