Infopost 09/23


FÜR DIE PRAXIS


 

 

Abrechnung Quartal 3/23
Denken Sie bitte an die TI-Anforderungen!

Zu allererst denken sie bitte an Ihren Abrechnungstermin. Gerade bei dieser Abrechnung ist eine Gegenkontrolle einiges wert und wird Ihnen etwas Stress nehmen. Einen Termin können Sie unter info@edv-medizin.de oder telefonisch unter 03831-309385.

Diese Abrechnung ist besonders, denn die KV möchte von Ihnen wissen, welchen Stand Ihre Praxis in Bezug auf die Telematik Infrastruktur hat. Daher listen wir Ihnen noch einmal die Vorgaben auf:

Anwendungen

  • seit dem 1. Juli 2023 Notfalldatenmanagement (NFDM)/elektronischer Medikationsplan (eMP)
  • seit dem 1. Juli 2023 elektronische Patientenakte (ePA)
  • seit dem 1. Juli 2023 Kommunikation im Medizinwesen (KIM)
  • ab dem 1. Oktober 2023 elektronische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (eAU)
  • ab dem 1. März 2024 elektronischer Arztbrief (eArztbrief)
  • ab dem 1. Januar 2024: elektronische Verordnungen (eRezept)

Komponenten und Dienste

  • Konnektor inkl. gSMC-K und VPN-Zugangsdienst, ggf. in Rechenzentrum gehostet, sofern dort zugelassene Komponenten und Dienste zum Einsatz kommen, oder TIGateway in Verbindung mit Nutzung eines Rechenzentrum-Konnektors
  • eHealth-Kartenterminal(s) inkl. gSMC-KT
  • elektronischer Heilberufsausweis (eHBA) oder eID für Ärzte mit gematik-Zulassung
  • SMC-B (Praxisausweis) oder SM-B oder eID für Vertragsarztarztpraxen mit gematik-Zulassung

 

Fehlt der Nachweis für eine der Anwendungen oder Dienste wird die monatliche TI-Pauschale um jeweils 50 Prozent reduziert. Fehlen mehrere Anwendungen, wird keine TI-Pauschale gezahlt. 

100% – 237,78€ pro Monat   |   50% – 118,89€ pro Monat

 


AUS DER PRAXIS


Abrechnung Teil 2
Prüfen der TI-Anforderungen

Viele von Ihnen haben schon die kostenlosen TI-Checks genutzt oder haben bei uns durch die regelmäßigen Audits die Sicherheit alle Vorgaben zu erfüllen.

Für alle anderen gilt: Wenn Sie oben genannte Anforderungen prüfen möchten, hier ein paar Tipps:

  • Buchen sie einen kostenlosen TI-Check bei uns
  • Schauen Sie in Ihre Abrechnung unter dem Prüfprotokoll was alles übertragen wird (In diesem Protokoll, das Sie bei der Abrechnung aufrufen können, steht eine genaue Beschreibung der übertragenen TI-Komponenten.)
  • Achten sie auf eine registrierte KIM Adresse, eine Bestellung reicht nicht
  • Haben sie einen Psychotherapeuten-Ausweis oder Arztausweis?

Wir möchten hier nochmal die Wichtigkeit des HBA (Psychotherapeuten-Ausweis) und der KIM Adresse betonen.

HBA
Die KVen sehen die Bestellung des HBAs, können dies also nachvollziehen. (Also bitte dringend bestellen, wenn noch nicht passiert!).

KIM
Bei der KIM Installation wird Ihre Adresse mit der SMC-B Karte oder dem HBA registriert. Danach wandert die Adresse in ein Adressbuch, welches von der KV oder jedem zugelassenen Therapeuten/Arzt abgerufen werden kann. An dieser Stelle ist somit eine Kontrolle möglich: Bitte bestellen Sie nicht nur einen Adresse, sondern sorgen Sie dafür, dass sie auch registriert wurde.

Eine KIM-Adresse kostet knapp 7 € im Monat. Wenn sie fehlt, bekommt man circa 110 € weniger pro Monat. Gehen sie dieses Risiko nicht ein!

Bei der Eigenerklärung im KV Portal denken sie bitte daran, dass die KV viele von den oben aufgeführten Sachen kontrollieren kann. Ein einfaches Ankreuzen nach dem Motto „Ach, ich habe ja alles.“ wird leider zu weiterer Arbeit führen.

 


Hier finden Sie unseren Tipp des Monats.


Letzte Infopost verpasst?

Lesen Sie alle Neuigkeiten für niedergelassene Psychotherapeut/-innen und Ärzt/-innen auf unserer Website, folgen Sie uns auf unseren Social Media Kanälen oder abonnieren Sie die monatliche Infopost speziell für Praxisinhaberinnen und -inhaber.

Lesen Sie hier mehr

psyx-Wechsel: So einfach geht’s – Erfahrungen, Ablauf und Vorteile

Die Digitalisierung schreitet voran, Honorarkürzungen stellen Praxen vor neue Herausforderungen – und ein Wechsel des Praxisverwaltungssystems kann hier die Chance auf Veränderung und Kosteneinsparungen bieten. Doch wie läuft ein solcher Wechsel ab? Was berichten Kund:innen nach über einem Jahr mit psyx? Und welche Vorteile bietet das System konkret? In diesem Artikel geben wir Ihnen praktische Einblicke in den Wechselprozess, die Datenübernahme und die Kosten – damit Sie eine fundierte Entscheidung treffen können. 1. Warum zu psyx wechseln? Erfahrungen aus der Praxis Viele Praxen zögern vor einem Systemwechsel – verständlich, denn Umstellungen bedeuten zunächst Aufwand. Doch die Erfahrungen unserer Kund:innen zeigen: Es lohnt sich. Nach dem ersten Quartal berichten viele von: „Am Anfang war die Umgewöhnung eine Herausforderung – aber heute

Wechsel zu medatixx psyx – Referenz Frau Koch

Frau Koch, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin, Praxisinhaberin in Berlin, hat mit ihrem Team den Wechsel zu medatixx psyx gewagt. Im Gespräch erzählt sie, wie die neue Praxissoftware ihren Arbeitsalltag verändert hat – und warum sie den Schritt heute wieder so machen würde. „Der Wechsel war einfacher als gedacht – und die Unterstützung durch Hoenicke hat uns jeden Schritt erklärt. Heute würde ich keine Sekunde zögern, es wieder zu tun.“

Wechsel zu medatixx psyx – Referenz Frau Schwarz

Frau Dr. Gudrun Schwarz, Psychologische Psychotherapeutin, Praxisinhaberin in Greifswald, ist zu medatixx psyx gewechselt und erzählt, wie die neue Praxissoftware ihren Arbeitsalltag verändert hat.
„Der Wechsel war eine klare Sache: weg von den täglichen Ärgerlichkeiten, hin zu einem System, das mich wirklich unterstützt.“ Besonders überzeugt hat sie die klare, moderne Oberfläche von psyx, die ihr Sicherheit und Intuitivität gibt:
„Ich traue mich jetzt, Dinge auszuprobieren – ohne Angst, dass etwas schiefgeht.“

Mobile Kartenlesegeräte: Flexibilität und Sicherheit für Ihre Praxis

In einer Zeit, in der die Digitalisierung im Gesundheitswesen rasant voranschreitet, ist die Verfügbarkeit von Patientendaten zu jeder Zeit und an jedem Ort entscheidend. Doch was tun, wenn die Internetverbindung ausfällt oder die Telematikinfrastruktur (TI) nicht verfügbar ist? Hier kommen mobile Kartenlesegeräte ins Spiel – eine flexible und sichere Lösung für Ihre Praxis. Warum mobile Kartenlesegeräte? Mit der zunehmenden Verbreitung des TI-Gateways als zentrale Lösung entfällt zwar der klassische Konnektor in der Praxis. Allerdings bedeutet dies auch: Bei einem Ausfall der Internetverbindung oder der TI-Verbindung können keine Versichertenkarten gelesen werden. Zwar bietet der Gesetzgeber Alternativen wie den Überweisungsschein oder den (elektronischen) Versichertennachweis – doch wer auf Nummer sicher gehen möchte, setzt auf mobile Kartenlesegeräte. Vorteile auf einen Blick: Einschränkungen: Geräte

Bevorstehende Veranstaltungen

Nach oben scrollen