Interview mit Dr. Gudrun Schwarz, Psychologische Psychotherapeutin, Praxisinhaberin in Greifswald
A. Vor dem Wechsel
Warum haben Sie Ihr PVS gewechselt?
Mein altes PVS war einfach nicht mehr zeitgemäß: unübersichtlich, umständlich zu bedienen und mit einem Service, der mich im Stich ließ – ob bei der Hotline, dem komplizierten Kunden-Portal oder unzureichenden Antworten auf meine Anfragen.
Als Herr Hoenicke mir psyx vorstellte, hat mich vor allem die klare und moderne Oberfläche überzeugt. Ein PVS gehört für uns ja zur täglichen Arbeit und will nicht ständig nachdenken müssen, wo ich was finde. Das ist in psyx sehr intuitiv. Besonders gut gefällt mir, dass ich Dokumentvorlagen und Einstellungen selbst anpassen kann – ohne mich durch komplizierte Menüs kämpfen zu müssen. Die klare Struktur und angenehme Oberfläche geben mir auch Sicherheit. Ich traue mich Dinge auszuprobieren und habe nicht gleich Angst, dass etwas schief geht.
Der Wechsel war für mich eine klare Sache: weg von den täglichen Ärgerlichkeiten, hin zu einem System, das mich wirklich unterstützt.
Welche Erwartungen oder Bedenken hatten Sie vor dem Wechsel?
Natürlich war ich aufgeregt – ein neues System bedeutet immer Umstellung. Ich hatte das Gefühl, als „digitales Fossil“ vielleicht nicht alles sofort zu verstehen und wollte deshalb eine besonders ausführliche Einführung. Gleichzeitig war ich aber auch neugierig und motiviert: Ich wollte genau wissen, wie psyx funktioniert, weil ich mir erhofft habe, dass es mir viel Arbeit abnehmen wird. Die Aussicht, effizienter und mit weniger Stress arbeiten zu können, hat mich schließlich überzeugt, den Schritt zu wagen.
B. Der Wechselprozess
Wie verlief die Datenmigration? Gab es Probleme oder Überraschungen?
Die Übertragung meiner Daten – immerhin 10 Jahre (bzw. die letzten 16 Quartale) – verlief erstaunlich reibungslos. Alles wurde von der Firma Hoenicke im Vorfeld vorbereitet, und ich hatte keine größeren Probleme oder bösen Überraschungen, sondern konnte praktisch nahtlos weiterarbeiten. Das hat mir viel Sorgen genommen und gezeigt, dass der Wechsel gut organisiert war.
Wie lange hat es gedauert, bis Sie sich in psyx eingearbeitet hatten?
Nach etwa einem Vierteljahr konnte ich die Abrechnung schon flüssig gestalten. Bis ich aber wirklich alle Möglichkeiten des Programms sicher nutzte – also Termine plante, Abrechnungsziffern zuwies und auch neue Funktionen wie das Versenden von Arztbriefen entdeckte –, dauerte es schätzungsweise ein dreiviertel Jahr. Besonders positiv überrascht hat mich, wie schnell ich gelernt habe, an wichtige Informationen wie z.B. die KIM-Adressen zu kommen oder die Einstellungen im Programm zu ändern. Die Wege sind klar und logisch aufgebaut, so dass ich alles schnell finden und abrufen kann.
C. Nutzung von psyx im Alltag
Was gefällt Ihnen besonders an psyx? Wo gab es Hürden?
Die farbige Übersicht im Terminplaner gefällt mir besonders – auf einen Blick sehe ich, was ansteht und bekomme z.B. eine tolle Übersicht, welche Erstgespräche anstehen.
Ein Highlight ist für mich auch die elektronische Ersatzbescheinigung: QR-Code scannen, und schon ist alles im System. Kein Rumgesuche mehr, wenn Patient*innen ihre Karte vergessen oder z.B. im Videogespräch sind.
Zwischendurch gab es auch mal ein paar Probleme, die aber sehr schnell gelöst werden konnten. Ich konnte z.B. den Briefkopf in psyx nicht allein ändern und brauchte da technische Hilfe. Einmal gab es auch ein neues Windows Update und der medatixx-Server war nicht zu erreichen. Sowohl die Firma Hoenicke, als auch der medatixx-Support selbst haben sich jedoch in relativ kurzer Zeit bei mir gemeldet und so konnte ich schnell weiterarbeiten.
Ich nutze auch sehr aktiv die Hilfefunktion und den Chatbot, der ja nun dazugekommen ist. Die sind wirklich sehr gut und haben mich schon das ein oder andere Mal weitergebracht. Auch im Bereich der TI-Konfiguration habe ich so viel mehr Sicherheit in psyx -alles ist übersichtlich und klar und so traue ich mich jetzt z.B. viel mehr selbst zu machen. Ich bin zwar kein „Digital native“, aber psyx hat mir die Scheu genommen. Es macht den Praxisalltag einfach leichter.
Hat sich Ihre Arbeitsweise durch psyx verändert?
Ich nutze die elektronischen Möglichkeiten, die mir das Programm bietet viel mehr als früher und fühle mich auch viel sicherer damit. Ich habe Lust, mich mit psyx auseinanderzusetzen und wünsche mir manchmal mehr Zeit im Alltag, um neue Dinge zu lernen. Zum Beispiel würde ich noch viel mehr lernen wollen zur Aufgabenplanung und Deadlines. Dafür sind übrigens die digitalen Qualitätszirkel von Herrn Hoenicke wirklich super als Inspiration und Anleitung. Überhaupt würde ich mir noch mehr ganz kurze Videoanleitungen zu Programmfunktionen wünschen. Oft sind Anleitungsvideos zu lang. Und wenn ich mir noch etwas wünschen darf, wäre es eine vollwertige MAC-Version. 😊
D. Rückblick und Empfehlungen
Würden Sie den Wechsel heute wieder so durchführen? Gibt es etwas, das Sie im Vorhinein anders gemacht hätten?
Ja, ganz genauso! Für mich hat es sich definitiv gelohnt zu wechseln. Ich habe viele Ärgergefühle abgeben und Lust am Ausprobieren sowie viel Sicherheit bekommen. Ich hatte sogar parallel meinen TI-Wechsel zu imotion und bin auch damit sehr zufrieden.
Welche Tipps würden Sie anderen Praxen geben, die den Wechsel planen?
In der Anfangszeit muss man offen sein für Veränderung, denn so ein Wechsel bedeutet, dass sich Routinen anpassen müssen. Das dauert natürlich ein bisschen, aber es funktioniert. Mein Tipp wäre also: Nicht aufgeben! Es lohnt sich!
Sie wollen zu medatixx psyx wechseln oder sich informieren?
Melden Sie sich gern für eine Live-Vorführung an oder schreiben Sie uns eine E-Mail an info@edv-medizin.de – wir melden uns umgehend für einen Beratungstermin.
