Aktuell schlagen IT-Sicherheitsexperten und Behörden weltweit Alarm: Der Hersteller Fortinet, dessen Produkte in vielen Unternehmen und Organisationen zur Absicherung von Netzwerken eingesetzt werden, steht gleich durch mehrere schwerwiegende Vorfälle im Fokus. Wir möchten Sie transparent informieren – und für unsere Kunden direkt Entwarnung geben.
Was ist passiert?
Unter dem Namen „FortiBleed“ wurde eine großangelegte Angriffskampagne bekannt, bei der Kriminelle Zugangsdaten für Hunderttausende sogenannte Fortinet-Firewalls gestohlen haben – rund 74.000 Geräte weltweit wurden dabei erfolgreich kompromittiert. Eine Firewall ist vereinfacht gesagt das digitale Eingangstor eines Unternehmensnetzwerks. Wer unbefugt Zugang dazu bekommt, kann im schlimmsten Fall auf alle Daten dahinter zugreifen – also auch auf sensible Patientendaten.
Die Angreifer haben dabei keine neue Sicherheitslücke ausgenutzt, sondern ein grundlegenderes Versäumnis: Viele Unternehmen hatten die Passwörter ihrer Firewalls schlicht nicht regelmäßig geändert. Parallel dazu wurden aktiv ausgenutzte Sicherheitslücken in einem weiteren Fortinet-Produkt namens FortiSandbox bekannt, die Angreifern den Zugang ohne jede Anmeldung ermöglichen.
Ist das Gesundheitswesen betroffen?
Die Kampagne trifft Organisationen aus dem Bereich der kritischen Infrastruktur, Behörden und dem privaten Sektor gleichermaßen – und das Gesundheitswesen bildet da keine Ausnahme. Fortinet-Produkte werden auch von einigen Anbietern von Praxisverwaltungssystemen und deren IT-Infrastruktur eingesetzt. Das bedeutet: Je nachdem, welches System und welchen IT-Dienstleister Sie nutzen, könnte Ihre Praxis indirekt betroffen sein. Wenn Sie unsicher sind, ob Ihr bisheriger IT-Betreuer Fortinet-Produkte einsetzt, lohnt sich eine direkte Nachfrage.
Unsere Kund*innen sind nicht betroffen, denn wir als Firma setzen keine Fortinet-Produkte ein.
Mehr noch: Genau für Situationen wie diese sind die Kund*innen, die unser zertifizierten IT-Sicherheitskonzept nach § 390 SGB V gebucht haben, besonders gut aufgestellt. Wir haben die aktuelle Sicherheitslage selbstverständlich sofort geprüft. Unsere quartalsweisen Audits stellen sicher, dass wir Schwachstellen erkennen, bevor sie zum Problem werden – und dass Ihre Praxis-IT immer auf dem aktuellen Stand bleibt. Sie müssen sich um nichts kümmern, wir kümmern uns darum.
Sie haben unser IT-Sicherheitspaket noch nicht?
Dann ist jetzt ein guter Zeitpunkt, das zu ändern. Vorfälle wie FortiBleed zeigen: IT-Sicherheit ist kein einmaliges Projekt, sondern ein laufender Prozess – und der gehört in erfahrene Hände.
Alle Infos zu den Paketen finden Sie unter: praxis-it-sicherheit.de
