Aktuelle Sicherheitsvorfälle bei Fortinet und Ubiquiti: Das sollten Praxen jetzt wissen

Aktuell schlagen IT-Sicherheitsexperten und Behörden weltweit Alarm: Der Hersteller Fortinet und Ubiquiti UniFi OS, deren Produkte in vielen Unternehmen und Organisationen zur Absicherung von Netzwerken eingesetzt werden, steht gleich durch mehrere schwerwiegende Vorfälle im Fokus. Wir möchten Sie transparent informieren – und für unsere Kunden direkt Entwarnung geben.

Was ist passiert?

Im Mittelpunkt der aktuellen Berichte stehen Angriffe auf Fortinet-Systeme, bei denen weltweit zahlreiche Firewalls kompromittiert und Zugangsdaten entwendet wurden. Firewalls bilden eine zentrale Sicherheitskomponente eines Netzwerks und schützen die dahinterliegenden Systeme vor unbefugten Zugriffen. Gelangen Angreifer an diese Zugangsdaten, können sie unter Umständen auf weitere Netzwerkbereiche und sensible Daten zugreifen.

Besonders kritisch: In vielen Fällen wurde keine neue Sicherheitslücke ausgenutzt. Stattdessen konnten Angreifer auf Zugangsdaten zugreifen, die über längere Zeiträume hinweg gültig geblieben waren. Gleichzeitig wurden weitere Schwachstellen in Fortinet-Produkten bekannt, die aktuell aktiv angegriffen werden und unter bestimmten Voraussetzungen einen Zugriff auf Systeme ohne vorherige Anmeldung ermöglichen können.

Auch bei Ubiquiti-Netzwerkgeräten wurden kürzlich Schwachstellen entdeckt, über die Angreifer unter Umständen auf Systeme zugreifen konnten.

Ist das Gesundheitswesen betroffen?

Die Kampagne trifft Organisationen aus dem Bereich der kritischen Infrastruktur, Behörden und dem privaten Sektor gleichermaßen – und das Gesundheitswesen bildet da keine Ausnahme. Fortinet-Produkte werden auch von einigen Anbietern von Praxisverwaltungssystemen und deren IT-Infrastruktur eingesetzt. Das bedeutet: Je nachdem, welches System und welchen IT-Dienstleister Sie nutzen, könnte Ihre Praxis indirekt betroffen sein. Wenn Sie unsicher sind, ob Ihr bisheriger IT-Betreuer Fortinet- oder Ubiquiti- Produkte einsetzt, lohnt sich eine direkte Nachfrage.

Was bedeutet das für unsere Kund*innen?

Unsere Kund*innen können beruhigt sein: Wir setzen keine Fortinet-Produkte in den von uns betreuten IT-Sicherheitsumgebungen ein. Die aktuell bekannt gewordenen Vorfälle betreffen daher unsere Infrastruktur nicht. Auch die kürzlich veröffentlichten Sicherheitslücken in Ubiquiti-Systemen betreffen die von uns eingesetzten UniFi-Geräte nicht, da wir alle relevanten Sicherheitsupdates bereits frühzeitig eingespielt und bekannte Schwachstellen geschlossen haben.

Mehr noch: Genau für Situationen wie diese sind die Kund*innen, die unser zertifizierten IT-Sicherheitskonzept nach § 390 SGB V gebucht haben, besonders gut aufgestellt. Wir haben die aktuelle Sicherheitslage selbstverständlich sofort geprüft. Unsere quartalsweisen Audits stellen sicher, dass wir Schwachstellen erkennen, bevor sie zum Problem werden – und dass Ihre Praxis-IT immer auf dem aktuellen Stand bleibt. Sie müssen sich um nichts kümmern, wir kümmern uns darum.

Sie haben unser IT-Sicherheitspaket noch nicht?

Dann ist jetzt ein guter Zeitpunkt, das zu ändern. Vorfälle wie FortiBleed zeigen: IT-Sicherheit ist kein einmaliges Projekt, sondern ein laufender Prozess – und der gehört in erfahrene Hände.

Alle Infos zu den Paketen finden Sie unter: praxis-it-sicherheit.de

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