Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat sich des Themas IT-Sicherheit in Arzt- und Psychotherapiepraxen angenommen. Und das ist eine gute Nachricht. Denn was bisher oft zwischen Behandlung, Abrechnung und Terminplanung untergegangen ist, bekommt jetzt Rückendeckung von höchster Stelle: mit konkreten Hilfen, klaren Abläufen und Material, das man tatsächlich benutzen kann.
Dass eine Bundesbehörde eigene Broschüren für Praxen herausgibt, zeigt vor allem eines: Das Thema ist ernst. Und es betrifft alle – die große Gemeinschaftspraxis genauso wie die psychotherapeutische Einzelpraxis. Wer Patientendaten verarbeitet, verarbeitet besonders schützenswerte Daten. Keine Praxis darf auf eine Absicherung verzichten.
Die BSI-Materialien im Überblick
Zwei Dokumente lohnen den Blick:
- Kurzleitfaden: Cybersicher im Praxisalltag – Kompakt, praxisnah, ohne IT-Kauderwelsch.
- Selbstcheck für Arzt-, Zahnarzt- und Psychotherapiepraxen – Der Überblick über die wichtigsten Handlungsfelder.
Machen Sie den Selbsttest
Nehmen Sie sich eine halbe Stunde. Gehen Sie die Checkliste des BSI durch. Ehrlich, Punkt für Punkt.
Und dann kommt der entscheidende Moment: Wenn Sie an einer Stelle nicht weiterkommen. Wenn Sie bei einer Frage zögern. Wenn Sie feststellen: Ich bin mir nicht sicher, ob wir das haben.
Dann melden Sie sich.
Genau dafür gibt es unser IT-Sicherheitskonzept: praxis-it-sicherheit.de
Unsere IT-Notfallkarte
Wir haben die Idee der Notfallkarte des BSI aufgegriffen und für unsere Kund*innen umgesetzt: Eine Karte, die im Ernstfall an der Wand hängt und die entscheidende Frage sofort beantwortet: Wen rufe ich jetzt an?
Das ist gerade dann wertvoll, wenn niemand in der Praxis „für IT zuständig“ ist. In der Einzelpraxis sind Sie das selbst – und im Ernstfall ist Ihr Kopf woanders. In der Gemeinschaftspraxis muss die Person am Empfang genauso wissen, was zu tun ist genauso wie die Praxisleitung.
Hier können Sie die IT-Notfallkarte als PDF runterladen. Für unsere IT-Sicherheitskund*innen ist der Anruf von Ihrem IT-Sicherheits-Vertrag gedeckt. Alle anderen Kund*innen dürfen im Ernstfall selbstverständlich auch anrufen – dann allerdings zur Abrechnung pro Anruf. Oder Sie schließen gleich einen IT-Sicherheits-Vertrag ab. Was im Notfall günstiger ist, rechnen Sie sich vermutlich selbst aus.
Fazit
Das BSI hat vorgelegt. Die Materialien sind kostenlos, verständlich und in einer halben Stunde durchgearbeitet. Nutzen Sie das.
Und wenn der Selbsttest Lücken aufdeckt: Das ist kein Grund für ein schlechtes Gewissen, sondern der beste Zeitpunkt für ein Gespräch.
Hier gehts zu unserem IT-Sicherheits-Angebot
