Infopost 7/24


FÜR DIE PRAXIS


 

Abrechnungsempfehlungen GOÄ

Zum 1. Juli 2024 haben sich Bundesärztekammer, Bundespsychotherapeutenkammer, Beihilfeträger von Bund und Ländern (mit Ausnahme von Hamburg und Schleswig-Holstein) und der PKV-Verband auf Abrechnungsempfehlungen zu psychotherapeutischen Leistungen für Versicherte der Privaten Krankenversicherung (PKV) verständigt und diese erhöht. 

Eine detaillierte Übersicht über die Änderungen, die Leistungsziffern und die Vergütung finden Sie auf unserer Webseite.

Übermittlungspauschale E-Arztbriefe

Nach Informationen der KBV haben GKV-Spitzenverband und KBV beschlossen, die Geltungsdauer für die Übermittlungspauschale für E-Arztbriefe nochmals zu verlängern – und abzuwarten, bis das Gesundheits-Digitalagentur-Gesetz beschlossen ist.
Wer E-Arztbriefe über einen KIM-Dienst versendet, kann also nach wie vor 28 Cent über die GOP 86900 abrechnen, für den Empfang gibt es weiterhin 27 Cent (GOP 86901) – bis zu einem Höchstwert von 23,40 Euro pro Ärztin/Arzt im Quartal.

Zugleich ist mit dem 3. Quartal die gesetzliche Pflicht in Kraft getreten, dass Praxen in der Lage sein müssen, E-Arztbriefe zu empfangen. Daran ist auch der Erhalt der vollen TI-Pauschale geknüpft. Eine Ausnahme gibt es laut KBV allerdings weiter für Ärzte, deren Praxis-EDV-Anbieter das E-Arztbrief-Modul noch nicht zur Verfügung stellt. Nahezu 33 Millionen E-Arztbriefe wurden bereits via KIM versendet, meldet die gematik auf ihrem TI-Dashboard.

FAQ: PVS erklärt

Um unseren Kund:innen einen zusätzlichen Mehrwert zu bieten, erklären wir in 2024 jeden Monat eine Funktion aus medatixx psyx. Diese Software-Einblicke und Erklärungen finden Sie im FAQ-Bereich unserer Website. Erklärungen zu Hasomed Elefant finden Sie ebenfalls auf der genannten Seite.

 
 

AUS DER PRAXIS


 

Neuzertifizierung IT-Sicherheit nach §75b (zukünftig § 390 SGB V)

Die Hoenicke Systembetreuung GmbH hat die Neuzertifizierung der KBV Sicherheitsrichtlinie gemäß §75b (zukünftig § 390 SGB V) diesmal sogar mit 2 Mitarbeitenden, Benjamin Hess und David Kottke, für die nächsten 3 Jahre erfolgreich verlängert. Alle Kundinnen und Kunden, die bei uns die IT-Sicherheit nach §75 b gebucht haben, werden wir nun Schritt für Schritt auf den § 390 umstellen. Die KBV hat und wird in diesem Zuge auch einige Umstellungen in der Richtline machen. Diese werden selbstverständlich bei allen Kundinnen und Kunden berücksichtigt.

Für alle, die noch keine IT-Sicherheit über unsere Firma gebucht haben: der § 390 (früher §75b) ist eine Gesetzgebung nach SGB und regelt die IT-Sicherheit in Ihrer Praxis. Das heißt, hier wird geregelt, was Sie machen MÜSSEN, um die IT-Sicherheit zu gewährleisten. Nehmen Sie dieses Thema bitte nicht auf die leichte Schulter und informieren Sie sich über unsere Pakete zur IT-Sicherheit. Mit dieser neuen Zertifizierung sind wir weiterhin kompatibel mit allen TI Anbietern und Anschlussarten der Telematik Infrastruktur (Box Konnektor, RZ Konnektor oder TI-Gateway)

Wenn Sie Fragen haben oder eine IT-Sicherheits-Betreuung durch uns wünschen, können sie sich auch gerne über unsere Webseite oder per E-Mail an info@edv-medizin.de melden.


Zertifizierungen der Hoenicke Systembetreuung GmbH:
David Kottke (Nord), ISAP/20240627/36/00212024, gültig bis 26.06.2027
Benjamin Hess (Süd), ISAP/20240620/36/00332021, gültig bis 19.06.2027

Hausmesse am 6.9.2024, 10-18 Uhr

An dieser Stelle auch nochmal ein Danke für das wahnsinnige Interesse an unserer Hausmesse. Wir freuen uns sehr über Ihre Anmeldungen und sind schon sehr aufgeregt, ob Ihnen das bunte Programm am 06.09.2024 in Bandelstorf gefallen wird.

Lesen Sie mehr auf unserer Webseite.

Hier finden Sie unseren Tipp des Monats.


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IT-Sicherheit in Praxen: BSI-Selbsttest machen – und unsere IT-Notfallkarte griffbereit haben

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat sich des Themas IT-Sicherheit in Arzt- und Psychotherapiepraxen angenommen. Und das ist eine gute Nachricht. Denn was bisher oft zwischen Behandlung, Abrechnung und Terminplanung untergegangen ist, bekommt jetzt Rückendeckung von höchster Stelle: mit konkreten Hilfen, klaren Abläufen und Material, das man tatsächlich benutzen kann. Dass eine Bundesbehörde eigene Broschüren für Praxen herausgibt, zeigt vor allem eines: Das Thema ist ernst. Und es betrifft alle – die große Gemeinschaftspraxis genauso wie die psychotherapeutische Einzelpraxis. Wer Patientendaten verarbeitet, verarbeitet besonders schützenswerte Daten. Keine Praxis darf auf eine Absicherung verzichten. Die BSI-Materialien im Überblick Zwei Dokumente lohnen den Blick: Machen Sie den Selbsttest Nehmen Sie sich eine halbe Stunde. Gehen Sie die Checkliste des

KI-Kompetenz in Arztpraxen und psychotherapeutischen Praxen

Online-Schulung: KI-Kompetenz für Praxen Buchen Sie die Schulung für sich und Ihr Praxispersonal. Kund*innen der IT-Sicherheit erhalten die Schulung kostenfrei. Direkt weiter zur Buchung Was der EU AI Act jetzt für Praxen bedeutet Künstliche Intelligenz hält zunehmend Einzug in den Praxisalltag. Was vor wenigen Jahren noch nach Zukunftstechnologie klang, wird inzwischen in vielen Arztpraxen und psychotherapeutischen Praxen ganz selbstverständlich eingesetzt: Telefonassistenten, Chatbots, automatische Dokumentation, Transkriptionssysteme oder KI-gestützte Entscheidungsunterstützungssysteme. Die Möglichkeiten sind groß, ebenso die Arbeitserleichterung und die Zeitersparnis. Gleichzeitig steigen aber auch die Anforderungen an Datenschutz, Transparenz und Verantwortlichkeit.  Seit August 2024 gibt es ein EU-Gesetz, das auch für Arzt- und Therapiepraxen gilt: den EU AI Act. Er regelt, wie Künstliche Intelligenz eingesetzt werden darf – und betrifft vermutlich mehr aus

Aktuelle Sicherheitsvorfälle bei Fortinet und Ubiquiti: Das sollten Praxen jetzt wissen

Aktuell schlagen IT-Sicherheitsexperten und Behörden weltweit Alarm: Der Hersteller Fortinet und Ubiquiti UniFi OS, deren Produkte in vielen Unternehmen und Organisationen zur Absicherung von Netzwerken eingesetzt werden, steht gleich durch mehrere schwerwiegende Vorfälle im Fokus. Wir möchten Sie transparent informieren – und für unsere Kunden direkt Entwarnung geben. Was ist passiert? Im Mittelpunkt der aktuellen Berichte stehen Angriffe auf Fortinet-Systeme, bei denen weltweit zahlreiche Firewalls kompromittiert und Zugangsdaten entwendet wurden. Firewalls bilden eine zentrale Sicherheitskomponente eines Netzwerks und schützen die dahinterliegenden Systeme vor unbefugten Zugriffen. Gelangen Angreifer an diese Zugangsdaten, können sie unter Umständen auf weitere Netzwerkbereiche und sensible Daten zugreifen. Besonders kritisch: In vielen Fällen wurde keine neue Sicherheitslücke ausgenutzt. Stattdessen konnten Angreifer auf Zugangsdaten zugreifen, die über längere

psyx-Wechsel: So einfach geht’s – Erfahrungen, Ablauf und Vorteile

Die Digitalisierung schreitet voran, Honorarkürzungen stellen Praxen vor neue Herausforderungen – und ein Wechsel des Praxisverwaltungssystems kann hier die Chance auf Veränderung und Kosteneinsparungen bieten. Doch wie läuft ein solcher Wechsel ab? Was berichten Kund:innen nach über einem Jahr mit psyx? Und welche Vorteile bietet das System konkret? In diesem Artikel geben wir Ihnen praktische Einblicke in den Wechselprozess, die Datenübernahme und die Kosten – damit Sie eine fundierte Entscheidung treffen können. 1. Warum zu psyx wechseln? Erfahrungen aus der Praxis Viele Praxen zögern vor einem Systemwechsel – verständlich, denn Umstellungen bedeuten zunächst Aufwand. Doch die Erfahrungen unserer Kund:innen zeigen: Es lohnt sich. Nach dem ersten Quartal berichten viele von: „Am Anfang war die Umgewöhnung eine Herausforderung – aber heute

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